Ein Blick hinter die Kulissen des Textilen Werkraums 📎
In diesem Blogbeitrag zu dem Thema Textiles Werken möchten wir euch einen kleinen Einblick über den Raum, in dem dieser Gegenstand stattfindet, geben. Wir haben auch nachgelesen, wie sich das Fach in den letzten Jahren - oder sogar Jahrzehnten - verändert hat. Eines können wir euch schon verraten: Der Name hat sich auf jeden Fall geändert. Der Gegenstand heißt seit ein paar Jahren TECHNIK UND DESIGN und nur Textiles gibt es dort auch nicht mehr.
In den ersten und zweiten Klassen gibt es jeweils 2 Stunden Werkunterricht in der Woche. In den dritten und vierten Klassen reduziert es sich jedoch auf eine Stunde pro Woche.
| In dieser Stunde probiert die erste Klasse häkeln aus. |
Wir haben 2 Kinder aus der 4a zu diesem Thema befragt und haben folgende Ergebnisse herausbekommen:
Mögt ihr das Fach Technik und Design? Warum?
Manuel: Nein, ich mag es nicht so, da ich mit Wolle nicht umgehen kann.
Lili: Ja, weil es Spaß macht.
Wie findet ihr den Raum dafür?
Manuel: Super,
weil er sehr schön ausschaut.
Lili: Ich finde ihn sehr praktisch und ordentlich, weil man alle Materialien sofort finden kann.
Kann eure Lehrerin gut erklären?
Manuel: Ja, weil sie alles
detailliert erklärt.
Lili: Ja, da unsere Lehrerin sehr geduldig ist und alles genau erklärt.
Was habt ihr bisher im Werkunterricht gemacht?
Beide: Tasche, Polster, Schürze, Schlange, Nadelpolster, Ball, Faschingsgirlanden,...
Welcher Arbeitsauftrag hat euch am besten gefallen?
Manuel: Ich finde der Polster war am besten,
weil ich es mag, mit der Nähmaschine zu nähen.
Lili: Meiner Meinung nach war die Tasche am coolsten, weil man sie im Alltag verwenden kann.
Hast du ein Lieblingsmaterial? Welches?
Manuel: Ja, ganz eindeutig die Nähmaschine.
Lili: Ja, mein
Was findest du am schwierigsten in Technik und Design.
Manuel: Ich finde am schwierigsten das Häkeln.
Lili: Ich mag es gar nicht den Faden in die Nadel fädeln.
Was würdest du gerne einmal in Technik und Design machen?
Manuel: Mein Wusch wäre es einmal ein Leiberl
aus Stoffen zu kreieren.
Lili: Ich würde gerne mehr häkeln.
Welche bestimmte Technik würdest du in Zukunft gerne noch lernen?
Beide: Ich möchte häkeln besser beherrschen, sodass ich größere und schwerere Sachen schaffe.
Habt ihr schon mal eine Gruppenarbeit gemacht?
Beide: Nein.
Was würdest du anders machen?
Manuel: kürzere
Stunden
Lili: längere
Stunden
Was muss in den Werkkoffer?
Schere, Wolle, Kleber, Häkelnadeln, Nadeln in verschiedenen Größen, Faden
Jeder hat ein eigenen Werkkoffer. Zusätzlich
nimmt jeder sein Federpennal mit. Der Ausrüstungskoffer wird nach jeder
Unterrichtstunde in einem Kasten im Textilen Werkraum untergebracht. Die Utensilien
des Koffers enthalten eine Schere sowohl Klebstoff als auch viele bunte Wollen.
Pflicht ist es auch Häkelnadeln im Koffer zu haben dazu braucht man auch verschieden
große Nadeln.
| Unsere Nähmaschine :) |
Wie war der Werkunterricht früher?
Früher war das Unterrichtsfach getrennt nach Geschlechtern. Jungen arbeiteten meist mit Holz oder Metall und bauten Dinge, während Mädchen häufig nähen, kochen oder andere Hauswirtschaftsarbeiten lernten. Mit der Zeit änderte sich das. Mädchen durften auch mit Holz arbeiten und Jungen lernten kochen oder nähen. Heute gibt es kaum noch Unterschiede, und alle lernen ähnliche Dinge im Werkunterricht - und das ist gut :)
Blogbeitrag von Lena, Sebastian und Jessica
Kommentare
Kommentar veröffentlichen